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Touristische Hinweisschilder sollen an Thüringens Corporate Design angepasst werden

Matthias Hey

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Ob „Rennsteig“, „Viba Nougat Welt“ oder „Zeiss-Planetarium“ – entlang der Autobahnen führen die touristischen Hinweisschilder zu Baudenkmälern, besonderen touristischen Zielen, Landschaften und Kulturstätten im Freistaat.

Die touristischen Hinweisschilder sind nach französischem Vorbild einheitlich in weißer Schrift auf braunem Grund gestaltet. Die SPD-Fraktion will das ändern. Nach Absprache mit dem Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sollen die Schilder noch in diesem Jahr erneuert und endlich dem Corporate Design des Freistaates Thüringen anpasst werden. Künftig sollen die Schilder thüringenweit einheitlich in Blau ausgewiesen werden.

Dazu erklärt Matthias Hey, Vorsitzender der SPD-Fraktion Thüringen: „Ein einheitliches Corporate Design soll den touristischen Glanz Thüringens reflektieren und von anderen Regionen abgrenzen. Was dem Thüringer schon lange bekannt ist, müssen Ausflügler aus anderen Bundesländern noch erkennen: Dass der Freistaat von Hochkultur bis zu blühenden Landschaften alles bietet, was das urlaubsreife Herz begehrt.“

Der genaue Finanzbedarf für die Neubeschilderung wird derzeit noch ermittelt. Grundsätzlich hat die zuständige TTG (Thüringer Tourismus Gesellschaft) aber ihre Bereitschaft erklärt, die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Die Neubeschilderung hat aber nicht nur einen wirtschaftlichen Hintergrund, erklärt Matthias Hey weiter. „Thüringen will eine Vorreiterrolle im Kampf gegen Rechtsextremismus einnehmen. Dazu gehört auch kluge Symbolpolitik. Die SPD-Fraktion hat deshalb schon lange diskutiert, wie man die braunen Schilder ersetzen könnte. Die Farbe Braun soll in Thüringen keinen offiziellen Charakter mehr haben.“

Am kommenden Montag wollen der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hey und der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee gemeinsam die neuen Schilder in einer Pressekonferenz vorstellen. Die Presse wird dazu eine gesonderte Einladung erhalten.

Stefanie Gerressen

Stellvertretende Pressesprecherin