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Hochschulpolitischer Austausch der SPD-Fraktionen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt

Die wissenschaftspolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktionen Sachsen-Anhalt und Thüringen, Dr. Katja Pähle und Eleonore Mühlbauer sowie der Jenaer Abgeordnete und ehemalige Thüringer Wissenschaftsminister Christoph Matschie (SPD), besuchten heute Nachmittag das neue Gelände des Universitätsklinikums der Universität Jena (UKJ), um sich über hochschulpolitische und medizinische Themen auszutauschen.

Bei einem Rundgang über das neue Klinikgelände konnten sich die Abgeordneten einen guten Überblick über die hochwertige medizinische Ausstattung, die patientengerechte Gestaltung der Krankenzimmer sowie über die optimalen Forschungsbedingungen verschaffen. Mit Hilfe von Landesmitteln wurden in mehreren Bauphasen die klinischen Einrichtungen und weitere Bereiche für Forschung und Lehre am Standort Lobeda zusammengeführt, erweitert und modernisiert. Das Universitätsklinikum Jena gibt an, dass bereits im Jahr 2014 etwa rund 2000 Patienten mehr als noch im Jahr 2008 zu versorgen waren. Mit den Neubauten sei nun eine weitaus bessere und angemessene Patientenversorgung möglich.

„Schon seit mehreren Jahren war die stationäre Versorgung aufgrund fehlender Räumlichkeiten schwierig. Als Universitätsklinikum bedarf es einer modernen Ausstattung, um auch weiterhin im Bereich der universitären Forschung und Lehre im Bundesvergleich ganz vorn mitspielen zu können. Es ist gut, dass diese Entwicklungen nicht an der Klinikleitung vorbeigegangen sind und sich diese rasch für Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen entschieden hat“, so Mühlbauer.

Mit den Klinikneubauten gehört das Universitätsklinikum Jena derzeit zu den größten Krankenhäusern des Freistaates und zählt zu den modernsten Klinikstandorten Deutschlands. „Das ist ein nicht zu verachtender Standortfaktor für die Region Jena, aber auch für ganz Thüringen“, betont die SPD-Landtagsabgeordnete. Die SPD-Fraktion versteht sich als Partner der Klinik und hat sich deshalb schon unter Wissenschaftsminister Christoph Matschie für die finanzielle Unterstützung des Landes für den Klinikneubau eingesetzt.

Hintergrund:

In Verantwortung des Wissenschaftsministeriums unter Christoph Matschie wurde die Finanzierung des UKJ in der zurückliegenden Wahlperiode auf eine solide Grundlage gestellt.
Mit dem soliden Finanzierungsmodell des Landes Thüringen konnte
am Universitätsklinikum Jena das derzeit größte Krankenhaus des Freistaates entstehen.


Elisabeth Kaiser
Pressesprecherin